Online-Medien und Werbung

Thursday, November 25, 2004

VERSTECKTE WERBUNG

Onlineangebote - sprich Angebote von Zeitungen und -zeitschriften die im Netz präsent sind kosten Geld. Um diese Angebote zu finanzieren sind die Publisher auf Werbung angewiesen.
Werbung - wie wir bereits berichteten - ein Problemkind. Von denUsern unerwünscht, für die Kommunikatoren überlebenswichtig. Pop Ups und co, eine störende Sache für den Nutzer.
War der Onlinejournalismus früher gekennzeichnet durch Knappheit an Vermittlungskompetenz, wird dieses Kennzeichen heute abgelöst durch die Knappheit an Aufmerksamkeit und Kompetenz der User.
Trotzdem aber haben sich Möglichkeiten aufgetan, die störende Werbung zu umgehen und sich pop up banner entwickelt und verbreitet.
Infolgedessen sehen sich Anbieter sowie die Werbewirtschaft gezwungen, nach Wegen zu suchen, dass ihre Werbung gelesen wird.
Onlinenutzer orientieren sich, wie Befragungen aus den USA gezeigt haben stärker als Journalisten und Experten an Gestaltungsmerkmalen.
Das heißt also, dass User bzw. Leser das, was nicht klar als Werbung gekennzeichnet ist, bzw. so aussieht auf den ersten Blick auch nicht als Werbung wahrnehmen.
Journalistische und kommerzielle Inhalte lassen sich nach Einschätzung der Nutzer oft nur schwer unterscheiden. Was aus gewöhnlichen Zeitungen und Zeitschriften bereits bekannt ist, versuchen sich natürlich auch Anbieter von Online-Angeboten zu nutze zu machen. Die Rede ist hier von versteckter Werbung - also kommerziellen Inhalten die als redaktioneller Teil getarnt sind. Hinterlistig und jounalistisch nicht qualitativ schimpfen darüber wahrscheinlich viele Leser, für die Anbieter von Onlineprodukten ist dies aber einer von wenigen Versuchen, ihre Werbung trotzdem an den Mann zu bringen.

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