Online-Medien und Werbung

Monday, January 31, 2005

So wirbt Bild.T-Online.de (VI)


Auch BILD kann diskret sein

Bei der Berichterstattung scheut sich BILD üblicherweise nicht davor, indiskret zu sein. Größte Diskretion – die man den Mitarbeitern nach all den bisherigen Publikationen gar nicht zutrauen würde – wird an den Tag gelegt, wenn es um die Herausgabe von hausinternen Informationen geht. Nach ausgiebiger Recherche über
Bild.T-Online.de und seine Werbestrategien haben wir am 15. Dezember 2004 mit Andrea Koepfer, verantwortlich für Presseanfragen, gesprochen:

Maria Kapeller: Zu wieviel Prozent finanziert sich Bild.T-Online.de durch Online-Werbung selbst bzw. arbeitet Bild.T-Online.de vollkostendeckend?
Andrea Koepfer: Dazu kann ich keine Zahlen nennen. Nur so viel: Wir schreiben schwarze Zahlen, arbeiten also kostendeckend.

Seit wann kann man auch regional werben? Und wie hoch ist das bisherige Interesse der Werbenden daran?
Dazu kann ich auch keine Zahlen nennen. Ich kann nur sagen, dass die Regionalwerbung bis jetzt gut anläuft.

Seit wann gibt es die Volks-Karte? Woher kam die Idee dafür bzw. gab es ein ähnliches Vorbild? Wieviele Volks-Karten Abos gibt es heute?
Die Volks-Karte war unsere eigene Idee.

Sie schreiben auf Ihrer Homepage, dass die Volks-Karte eine einjährige Kundenbindung an Bild.T-Online.de garantiert. Inwiefern sind Volks-Karten Besitzer an Ihre Homepage gebunden?
Die Leistungen der Volks-Karte sind für ein Jahr im Preis enthalten. Der Kunde kann sie teilweise online nutzen oder anrufen. Es gibt auch ein Gutscheinheft.

Volks-Karten Besitzer können sich über eine Hotline beraten lassen. Es werden zum Beispiel Telefonkosten eruiert und eventuell ein günstigeres Angebot erstellt. Wie funktioniert das genau bzw. haben Sie Partner (zB Telefonanbieter), die Sie dann weiterempfehlen?
Wir haben hier keine Kooperationspartner, die Beratungen erfolgen unabhängig. Die Mitarbeiter in unserem Call-Center empfehlen die günstigsten Anbieter weiter.

Danke für das Interview!


Sunday, January 30, 2005

So wirbt Bild.T-Online.de (V)


Lustiges für Zwischendurch

Auf der Website von Bild.T-Online.de kann man sich die aktuellen
Mediadaten 2004/2005 als pdf-Datei herunterladen. Hier bekommt man Information über Reichweiten, Kosten von Werbung usw. Dabei sind uns zwei geniale Sprüche unter die Augen gekommen:

Message an das werbetreibende Unternehmertum:
„Manche Menschen tun die unmöglichsten Dinge, um in BILD zu erscheinen. Sie haben es einfacher.“ (Quelle: Bild.T-Online.de)

Spruch über die Broschüre, die alle relevanten Mediadaten enthält:
„Das einzige Nackte in dieser Broschüre sind Daten und Fakten. Willkommen bei Bild.T-Online.“ (Quelle: Bild.T-Online.de)

Thursday, January 27, 2005

So wirbt Bild.T-Online.de (IV)

Die Volks-Karte von Bild.T-Online.de ist nichts anderes als eine Vorteils- bzw. Rabattkarte und funktioniert folgendermaßen: Besitzer der Volks-Karte genießen bei einer Vielzahl von Partnerunternehmen Vorteile. Zum Beispiel erhält man ein gratis Zeitschriften-Abonnement, ein Jahr Premiere START umsonst, Gratis-Sms, Rabatte bei Hotel- und Urlaubsbuchungen, Spar-Beratungen usw.

Dem Kunden wird garantiert, dass er damit innerhalb des ersten Jahres mindestens 250 Euro sparen kann. Die Kosten dafür betragen fünf Euro pro Monat, auf ein Jahr aufgerechnet also 60 Euro.

Da es laufend neue Aktionen, Sonderangebote und Verlosungen gibt, verspricht sich
Bild.T-Online.de ein regelmäßiges Aufsuchen ihrer Website durch die Karteninhaber. Durch den Erwerb der Volks-Karte ist man für ein Jahr daran gebunden, was das wesentliche Ziel von Bild.T-Online.de ist.

Wednesday, January 26, 2005

So wirbt Bild.T-Online.de (III)


Neu bei Bild.T-Online.de: Regional werben

Seit kurzem haben lokale Anbieter bei Bild.T-Online.de die Möglichkeit, nur in ihrer
Region zu werben. Da die IP-Adressen der User Information über ihre Herkunft geben, können sich lokale Anbieter genau die Region aussuchen, in der sich ihre Zielgruppe befindet. Die Anzeigen werden dann nur dort, und nicht bundesweit, geschaltet. Kosten für die Unternehmer: Für eine Werbung die 1000 Mal angezeigt wird, zahlt man 15 Euro. Wie oft man seinen Banner tatsächlich geschaltet haben will, sucht man sich individuell aus. Produzieren kann man die Werbung entweder selbst oder man verwendet einen zur Verfügung gestellten Banner-Generator, wo man nur einen Hintergrund wählen und einen Spruch festlegen muss. Zur Prüfung der Effizienz gibt es für jeden Banner eine Statistik, die zeigt, wie oft er insgesamt schon angezeigt wurde und wie oft er dabei tatsächlich angeklickt wurde.

Sunday, January 23, 2005

So wirbt Bild.T-Online.de (II)


Konkrete Werbeformen im Überblick

Bild.T-Online.de versucht damit zu punkten, dass sie von typischen Werbestandards abweichen, und neben den üblichen Online-Werbeformen wie Banner usw. den Werbetreibenden einige interessante Angebote machen:

Unter dem Titel Themen Specials wird den Werbekunden angeboten, in eine Partner-Aktion mit Bild.T-Online.de zu treten. Es wird ein eigenes redaktionelles Umfeld für das Werbeobjekt geschaffen. Ein Beispiel zur Veranschaulichung gibt’s
hier.

Außerdem haben Händler, die auch online ihre Produkte vertreiben, die Möglichkeit, ihre Angebote unter den verschiedenen Themenrubriken auf der Website zu präsentieren. So können Zielgruppen genauer angesprochen werden. Ein Beispiel ist der
Sport-Shop in der Rubrik Sport.

Presentership ist eigentlich nichts anderes als herkömmliches Sponsoring. Wenn zum Beispiel Bild.T-Online.de neue Spiele oder Aktionen einführt, kann dies in Verbindung mit bestimmten Marken oder Produkten gebracht werden (zB “ powered by“). Der Auftraggeber zahlt dafür, dass er der offizielle Sponsor eines Spieles oder einer Aktion ist, sein Name wird erwähnt, ein Link zu seiner Website erstellt, es wird über seine Produkte berichtet, seine Logos werden eingebaut...Mehr Infos
hier.

Weiters bietet Bild.T-Online.de die Vernetzung von POS (Point of Sale) Kampagnen mit ihrer Website an: POS kennt eigentlich jeder, der regelmäßig einkaufen geht. Direkt im Geschäft wird ein Stand aufgebaut, wo man Produktskostproben und Informationen, zum Beispiel über Neueinführungen, erhält. Des weiteren hat man oft die Möglichkeit, an Gewinnspielen teilzunehmen. Genau hier knüpft Bild.T-Online.de an: Parallel zum herkömmlichen POS kann man zum Beispiel innerhalb redaktioneller Specials Produktinfos und Elemente aktueller
POS Kampagnen einfließen lassen.

Wer will, kann eine Kooperation mit Bild.T-Online.de eingehen. Das heißt, strategischer Partner zu werden und sich für ein Jahr daran zu binden. Ein
Beispiel ist das Reisecenter der Website. Hier ist man sowohl mit Tui (für Pauschalreisen) als auch mit L’Tur (für Last Minute Reisen) in Kooperation getreten.

So wirbt Bild.T-Online.de (I)


Eurpas größte Tageszeitung, die deutsche Bild-Zeitung, ist seit dem Jahr 2002 in Kooperation mit Deutschlands größtem Internet-Provider, T-Online, im Netz präsent.
Die Bild.T-Online.de AG & Co. KG ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Axel Springer mit seiner Marke BILD und T-Online. Die Axel Springer AG besitzt 63 Prozent der Anteile, die T-Online International AG 37 Prozent.

Das Ziel, dass die Bildzeitung mit ihrem Online-Auftritt hat, lässt sich auf der Website unter dem Link „Mission“ lesen: „Anhand der multimedialen Erweiterung der BILD Angebote bauen wir Beziehungen zu neuen wie bestehenden Nutzern auf, die sich gewinnbringend ausschöpfen lassen. Indem wir aus anonymen BILD Lesern und Onlinern personalisierte Bild.T-Online Nutzer von morgen machen, werden diese für gezieltes Marketing erreichbar. Davon profitieren wir genauso wie unsere Partner.“ (Quelle: Bild.T-Online.de)

Bild.T-Online.de gibt ihren Werbepartnern die Möglichkeit,
crossmedial zu werben. Das bedeutet, in mehreren Medien gleichzeitig präsent zu sein. Im konkreten Fall sind das die Website, die Samstags-Beilage der Printausgabe und der wöchentliche E-mail Newsletter. Durch diese Crossmedialität erhofft sich Bild.T-Online.de eine enge Kundenbindung und eine starke Vertrauensbeziehung zu den Usern. Wer crossmedial wirbt, kann Internetuser über die Website erreichen, Nicht-User über die Printausgabe.

Kleine Zeitung - Daten und Fakten - Online Informationen

Werbemittel-Erstellung für Direktkunden
Die Kosten für die Erstellung eines fixplatzierten statischen Werbemittels aus der Printvorlage sind im Online Preis inkludiert. Technisch aufwändige Werbemittel werden je nach Produktionsaufwand verrechnet.
Buchungsbedingungen
Vorlaufzeiten: Wenn nicht anders schriftlich vereinbart, gilt bei Standardwerbeformen eine Vorlaufzeit von drei Werktagen. Bei Advertorials, Rich Media, Flash, D-HTML, Streaming oder ähnliche Werbeformen gilt eine Vorlaufzeit von fünf Werktagen. Die Werbemittelanlieferung erfolgt ausschließlich in digitaler Form.
Mindestbuchungsmengen
Die in der Preisliste angegebenen Mindestbuchungsmengen sind nur als eine Welle (ohne Unterbrechung) buchbar.

Saturday, January 22, 2005

Kleine Zeitung - Daten und Fakten - Austrian Internet Radar

Reichweite/Unique Visitors in Prozent - Printmedien Österreich durch Austrian Internet Radar
Die Ergebnisse des AIR basieren auf 5.000 Interviews, die mittels Webfragebogen durchgeführt werden. Die Basis der Studie sind die regelmässigen Internet Nutzer. Die Zahl der Reichweite/Unique Visitors bedeutet, dass eine Internetseite in den letzten 4 Wochen besucht wurde.
12 % Reichweite national. Kleine Zeitung erreicht mit 12 % Reichweite (428.000 Unique Visitors) unter den Printmedien den 6. Rang.
Kleine Zeitung in Steiermark und Kärnten vorne. Die Kleine Zeitung führt in der Steiermark (47%) und in Kärnten (53 %) die Liste der meistbesuchten Seiten weiterhin an.





Thursday, January 20, 2005

Craigslist: Schrecken für Anzeigenbranche


Kostenlose Anzeigenportale machen Zeitungen, die vom Anzeigengeschäft abhängig sind, Konkurrenz. Ein Beispiel aus den USA: Craigslist.

„Das wird jedem, der im Anzeigengeschäft tätig ist, einen Schrecken einjagen“, sagt Jim Townsend von der US-Beratungsfirma „Classified Intelligence“ in der New York Times Online-Ausgabe vom 17. Jänner 2005. Gemeint ist „Craigslist“, eine Online-Tauschbörse mit Sitz in San Francisco. Das Erschreckende daran für die übrige Anzeigen-Branche ist die Tatsache, dass „Craigslist“ völlig kostenlos ist: Keine Banner, keine Pop-Ups, keine Registrierungsplicht, keine Gebühren. Lediglich Job-Anbieter aus New York, Los Angeles und San Francisco/Bay Area müssen für ihre Inserate bezahlen. Laut Townsend müssen Zeitungen aus San Francisco dadurch allein bei den Job-Anzeigen jährlich mit 50 bis 65 Mio. US-$ Umsatzeinbüßen rechnen.

Die Erfolgsgeschichte von „Craigslist“ begann vor etwa zehn Jahren: Der Gründer, Craig Newmark, wollte eigentlich nur seinen Freundeskreis über Veranstaltungen in San Francisco informieren. Er versendete also e-mails an sie. Der Online-Kontakt steigerte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer Art Tauschbörse aus der später „Craigslist“ wurde. Das Unternehmen kommt mit nur 14 Mitarbeitern aus und hat einen jährlichen Umsatz von 10 Mio. US-$. Letztes Jahr hat das Online-Auktionshaus e-bay einen Anteil von 25 Prozent erworben. Außerdem expandiert „Craigslist“ seit dem Jahr 2003 weltweit.




Kleine Zeitung - Werbeformen und Tarif Anzeigenportale

Verschaffen Sie ihren Produkten Wirkung!
Den Werbekunden der Kleinen Zeitung wird geboten ihre Werbebotschaft durch Cross Media zu transportieren. Dazu kann entweder das Motorportal, das Stellenportal oder das Immobilienportal genutzt werden. Hier kooperiert die Kleine Zeitung mit derMarkt.at. Top Angebote verhelfen zum Werbeerfolg in einer sich mit Print ergänzenden Zielgruppe. Im Einzugsgebiet rund um den Betrieb der Kunden ebenso wie in ganz Österreich.
Über Print-Online-Kombinationsangebote informieren die Anzeigenberater der Kleinen Zeitung.
Die Werbemöglichkeiten auf Kleine Zeitung Online:
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